Selbstständige sollen in ver.di auf allen Ebenen aktiv werden und bei Bedarf eigene regionale Gruppen und Vorstände bilden können. Unsere internen Regeln (Satzung und Richtlinie) fördern und belohnen das ehrenamtliche Engagement, sorgt aber auch dafür, dass bei Wahlen jede Stimme eines Mitglieds gleich viel zählt.

Wo immer sich Selbstständige in ver.di engagieren wollen, können und sollen sie das tun. Also entweder selbst kandidieren oder ihre Delegierten selbst wählen. In den ver.di-Gremien ebenso wie in ihren speziellen Gruppen-Vorständen, die exklusiv für Selbstständige da sind. So können Selbstständige von der Orts- bis zur Bundesebene gleich mehrfach bestimmen, wer ihre Interessen innerhalb und außerhalb der Gewerkschaft vertritt. Um in den speziellen Selbstständigen-Strukturen zu bleiben: Hier kann beispielsweise auf Initiative von Aktiven vor Ort eine Konferenz einberufen werden, die einen Selbstständigen-Arbeitskreis bildet, um Veranstaltungen und Seminare zu organisieren. Wer Kontakt zu den Selbstständigen und deren Arbeitskreisen aufnehmen möchtet, schaut einfach auf die Seite Kontakt.

Natürlich haben wir unsere Spielregeln auch verschriftlicht. In einer 'Richtlinie', die die ver.di-Satzung um jene Formalien bereichert, die uns wichtig sind. Weil so ein Text im Zweifel einer gerichtlichen Prüfung standhalten muss, ist er etwas trockener geraten als die Beschreibung auf dieser Seite. So heißt es in der Richtlinie formal: "Die Gruppe Selbstständige nimmt fachbereichsübergreifend die spezifischen gewerkschaftlichen, wirtschafts-, gesellschafts- und sozialpolitischen Interessen der selbstständig erwerbstätigen Mitglieder wahr". Das klingt nicht sofort nach dem Spaß, den das Engagement machen kann... Wie wir die Theorie aktuell mit Leben füllen steht im Bereich "Einmischen". Was wir in den letzten Jahren so gerissen haben, steht in den Geschäftsberichten, die alle vier Jahre zur aktuellen Bundeskonferenz erstellt werden.

Die BKS - der Bundesvorstand der ver.di-Selbstständigen

Das höchste ehrenamtliche Gremium, die Bundeskommission Selbstständige (BKS), besteht aus Mitgliedern aller Bereiche, in denen ver.di-Selbstständige arbeiten. Die BKS erarbeitet politische Schwerpunkte und trägt sie in die Organisation und die Öffentlichkeit. Vorsitzende der BKS und Vertreterin der Selbstständigen im Gewerkschaftsrat der ver.di ist seit 2011 die Journalistin Gundula Lasch. Ihre Stellvertretung haben (ebenfalls seit 2011) der Dozent Peter Schulz-Oberschelp sowie die Texterin Ursula Walther (seit Mai 2015) übernommen.

Das erwartet dich im Ehrenamt

Mit­be­stim­men – auf Dau­er oder auf Zeit

Für ein wir­kungs­vol­les Ein- und Mit­mi­schen in ver­.­di und der Ge­sell­schaft brau­chen wir ak­ti­ve Mit­glie­der. Ger­ne kannst du dich bei uns the­men­be­zo­gen und auf Zeit en­ga­gie­ren. Ei­ne schlag­kräf­ti­ge Ver­tre­tung braucht al­ler­dings auch Ak­ti­ve, die kon­ti­nu­ier­lich da­bei sin­d. Haupt­be­ruf­lich Selbst­stän­di­ge, die mit län­ge­rem Atem die The­men für un­se­rer En­ga­ge­ment set­zen, mo­de­rie­ren und kom­mu­ni­zie­ren, wie wir im In­ter­es­se al­ler Selbst­stän­di­gen er­folg­reich sind und wer­den. – Schön, wenn du da mit­mi­schen willst!

Video zur Bundeskonferenz 2015

Ein prominent besetztes Podium, disktutierte am 4. Mai 2015 mit rund 40 Delegierten unserer Bundeskonferenz. Engagierte aus vielen Berufen und aus allen Ecken der Republik. Im unserem Video finden sich die Antworten der 'Promis' auf ihre durchaus kritischen Fragen, die leicht dazu zu denken sind.

Dieser Zusammenschnitt dauert rund 35 Minuten (von zwei Stunden). Moderiert durch Carla Kniestedt (rbb) stellten sich die den Fragen:

  • Frank Bsirske (ver.di-Vorsitzender)
  • Frank Werneke (stv. Vorsitzender)
  • Prof. Dr. Frank Wießner (Uni Eichstätt-Ingolstadt, früher am IAB der Arbeitsagentur)

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