Die ärgsten Lücken stopfen

In der So­zi­al­ge­setz­ge­bung wer­den Selbst­stän­di­ge durch­gän­gig als "Son­der­fall" be­han­del­t, teil­wei­se vom Schutz kom­plett aus­ge­nom­men. Da­hin­ter steht die über­hol­te Vor­stel­lung, dass sie in der Re­gel gut ge­nug ge­stellt sin­d, um al­lein für Al­ter, Krank­heit, Auf­trags­lo­sig­keit und so­gar den Pfle­ge­fall vor­zu­sor­gen. Weil die­se An­nah­me an der Rea­li­tät der meis­ten So­lo­-Selbst­stän­di­gen vor­bei geht, ha­ben das ver­.­di-Re­fe­rat und die Bun­des­kom­mis­si­on Selbst­stän­di­ge For­de­run­gen an die Po­li­tik er­ar­bei­tet. Wir mei­nen: Die ärgs­ten Lücken bei der so­zia­len Si­che­rung Selbst­stän­di­ger müs­sen ge­stopft und die viel­fa­chen Be­nach­tei­li­gun­gen bei der Vor­sor­ge aus­ge­gli­chen wer­den.

ver.di Kampagnen