Mitglied werden

Selbstständige und Gewerkschaften - geht das?

Ja - das geht - und sogar sehr gut!

ver.di will Erwerbstätige durch alle Phasen ihres Arbeitslebens kompetent begleiten - also beim Berufseinstieg, in der abhängigen Beschäftigung wie in der bei der Existenzgründung und Solo-Selbstständigkeit, in der Arbeitslosigkeit sowie beim Berufsausstieg.
Solo-Selbstständige ohne Beschäftigte, Agenturnehmer, Subunternehmerinnen, Honorarkräfte und Freiberufler gibt es inzwischen in fast allen Organisationsbereichen von ver.di. Sie alle verbindet ein Merkmal: Sie sind (mehr oder minder abhängige) Einzel-Unternehmen, denen das Kartellrecht ebenso wie den Großkonzernen Preisabsprachen verbietet. Um trotzdem in der Konkurrenz bestehen zu können, haben inzwischen über 30.000 ihren ver.di-Beitritt erklärt.

Was kostet das?

Die Mitgliedschaft kostet für Selbstständige ebenso viel wie für Angestellte ein Prozent ihrer Einkünfte aus allen Tätigkeiten im Organisationsbereich von ver.di. Berechnungsgrundlage des Monatsbeitrags ist der jährliche Gewinn – im Einkommensteuerbescheid als »Einkünfte aus selbstständiger Arbeit/aus freiberuflicher Tätigkeit« bezeichnet – dividiert durch zwölf.

So errechnet sich das praktisch: Selbstständige schauen, welche Einkommen sie nach Abzug der Betriebskosten ihrem Finanzamt melden bzw. gemeldet haben. Diese Summe wird durch zwölf (Monate) geteilt und davon ein Prozent errechnet. Beispiel: Eine Selbstständige hatte im letzten Jahr 30.000 Euro Umsatz. Davon zieht sie - so wie in der EÜR - alle ihre Betriebsausgaben wie Arbeitszimmer oder PC ab um auf den Gewinn zu kommen. Bleiben hier beispielsweise 18.000 Euro zu versteuernde Jahreseinkünfte über, teilt sie diese durch 12 (= 1.500 Euro pro Monat) und errechnet daraus ein Prozent (=15 Euro Beitrag pro Monat).

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