Soziale Sicherung

Elterngeld

Elterngeld

Solo-Selbstständige, die sich in den ersten zwölf bzw. 14 Lebensmonaten eines Kindes vorrangig selbst dessen Betreuung widmen wollen und deshalb nicht voll erwerbstätig sind, werden bei der Einkommensermittlung rechtlich anders als andere wirtschaftlich vergleichbare Erwerbstätige behandelt – und erhalten in vielen Fällen weniger Elterngeld.

Wenn sie während ihrer Elternzeit noch Einkommen aus einer länger zurückliegenden Tätigkeit haben, wird ihnen das Elterngeld entsprechend gekürzt – oft bis auf den Mindestbeitrag von 300 Euro. Außerdem wird ihr Elterngeldanspruch immer nach dem Steuerbescheid des Vorjahres berechnet, auch wenn sie in der Phase vor der Elternzeit ein erheblich höheres Einkommen hatten, was zum Beispiel bei Existenzgründerinnen oder -gründern häufig der Fall ist.

Deshalb setzen wir uns dafür ein,

  • dass Zahlungen aus Tätigkeiten vor der Elternzeit nicht das Elterngeld mindern.
  • dass das Einkommen aus der Zeit direkt vor der Elternzeit als Berechnungsgrundlage des Elterngeldes herangezogen werden kann.