Soziale Sicherung

Krankenversicherung

Krankenversicherung

Die ver.di-Selbstständigen sprechen sich für die Einbeziehung in die Pflicht-Krankenversicherung als Bürgerversicherung aus – wie ver.di insgesamt. Seit dem 1. Januar 2009 sind alle Bürger/innen verpflichtet, sich zu versichern. Existenz bedrohende Probleme für Solo-Selbstständige waren seitdem vor allem die hohe Bemessung der Beiträge sowie die – durch Zeiten mit schlechten Einnahmen verursachten – Beitragsrückstände, die von den Kassen mit Wucher-Zinsen belegt waren.

Es ist zu einem guten Teil den Aktivitäten auch von ver.di zu verdanken, dass die Zinssätze abgesenkt wurden. Trotzdem bleiben noch zahlreiche Baustellen offen.

Deshalb setzen wir uns dafür ein,

  • dass Selbstständige Krankenversicherungsbeiträge zahlen wie Arbeitnehmer. Das heißt: Bemessungsgrundlage ist das reale Erwerbseinkommen.
  • dass sowohl für gesetzlich wie privat Versicherte eingehende Beiträge zuerst den laufenden Versicherungsschutz decken, auch bei säumigen Beiträgen aus der Vergangenheit.
  • dass die Krankenversicherung alle Selbstständigen für Krankengeldleistungen ab dem 43. Tag versichert – entsprechend der gesetzlichen Regelung (0,6 Prozentpunkte Aufschlag). Damit wird die bestehende Regelung zur Pflicht für alle Selbstständigen.