Selbstständige

Altersvorsorge

Altersvorsorge

„Gebrochene“ Berufsbiografien – also wechselnde Phasen von abhängiger Beschäftigung, Selbstständigkeit, Familienphase, Arbeitslosigkeit – haben zur Folge, dass im Rentensystem nicht genügend hohe Versorgungsansprüche aufgebaut werden können. Denn das System geht von der unrealistischen Annahme aus, dass Menschen ihr Leben lang im selben Beschäftigungsstatus bleiben.

Viele Selbstständige haben ein zu geringes Einkommen, um ohne Hilfe gegen Altersarmut vorzubeugen. Vom Staat subventionierte Vorsorge wie die „Riester-Rente“ ist den meisten Selbstständigen verwehrt – die „Rürup“-Rente ist nur für gut Verdienende lukrativ.

Deshalb  setzen wir uns dafür ein,

  • dass Selbstständige in die gesetzlichen Rentenversicherungssysteme (Erwerbstätigenversicherung) einbezogen werden;
  • dass bei der Ausgestaltung einer Vorsorgepflicht die Gesamtbelastung (also insbesondere die Krankenversicherungskosten) der sozialen Sicherung beachtet wird;
  • dass Auftraggeber an der Altersvorsorge Selbstständiger beteiligt werden;
  • dass die „Riester Rente“ auch für nicht gesetzlich Versicherte geöffnet wird.
  • dass Selbstständige in betriebliche Sicherungssysteme („Betriebsrenten“) einbezogen werden.

Viele Details finden sich im Flyer der verdi-Selbstständigen zur Altersvorsorge. Zur Textversion des Flyers geht es hier.

Flyer Rente für Selbstständige Gunter Haake Rentenflyer ver.di Selbstständige